"Co-Creation"


Die Begriffshülse "Co-Creation" ist mittlerweile mit vielen unterschiedlichen (auch missbräuchlich verwendeten) Vorstellungen und Bedeutungen verknüpft.

 

Für mich beinhaltet sie einen schöpferischen, kreativen Prozess, bei dem Menschen ihre einzigartigen Gaben, Talente und Fähigkeiten - also ihr ganz individuelles "Ver-mögen" - ungezwungen, frei und auf ganz natürliche Weise bündeln und zum höheren Nutzen der Gemeinschaft zur Verfügung stellen. So, wie es beispielsweise lebendige Zellen machen, um das Gleichgewicht  (Homöostase) ihres Gesamtorganismus aufrechtzuerhalten und das in ihm liegende Potential voll zu entfalten.

 

Auf diese Weise kann eine Mission und Vision entstehen, die im Einklang mit den elementarsten menschlichen Bedürfnissen steht, die zugleich aber die Summe aller denkbaren, menschlichen Einzelziele übersteigt.

 

Diese Mission könnte beispielsweise sein, gemeinsam zu wachsen, selbstwirksamer zu werden und zusammen eine spürbare Veränderung herbeizuführen. Eine, die unsere Welt lebenswerter und authentischer macht. Von Herz zu Herz und Mensch zu Mensch.


"Co-Creation" / Workshop für außerordentliche Zusammenarbeit



Ich weiß nicht, ob du gerade auch so fühlst, aber ich bin mir sicher, dass wir uns gerade an einer entscheidenden Schwelle, einer Art Bifurkationspunkt der menschlichen Entwicklung, befinden.

 

Viele verstaubte und Jahrhunderte alte Paradigmen brechen auf und drohen durch die neusten Erkenntnisse der Neurowissenschaften, Quantenphysik, Mind-Body-Medizin, der positiven Psychologie sowie der Informatik (um hier nur einige wissenschaftliche Disziplinen zu nennen), ihr Fundament zu verlieren.

 

Zudem befinden wir uns in einem globalen Notstand, in dem versucht wird die Fragen auf die drängendsten Probleme unserer Zeit, mit den immer selben, alten und völlig unzureichenden Mitteln, zu beantworten, was unter dem Strich wieder nur zur Verschärfung und Eskalation der Sachlage führt.

 

Was wir diesbezüglich momentan allerorts erleben ist das reine Chaos: Verunsicherung, Angst und dazu Staatsoberhäupter, die ideen-, perspektiv- und visionslos den Kopf in den Sand stecken und so tun, als ob das nationale Heil darin liegen würde, so weiter zu machen wie bisher, sich dabei ins eigene, gemütliche Schneckenhäuschen zurückzuziehen und so zu tun, als ob sie diese Welt da draußen nichts anginge.

 

Dass das nicht stimmt, belegen beispielsweise all die junge Menschen weltweit, die jede Woche auf der Straße gegen die Auswirkungen des Klimawandels demonstrieren. Sie sind ein außergewöhnlich guter Indikator dafür, dass wir Menschen instinktiv spüren, dass etwas gewaltig aus den Fugen geraten ist und dass uns für eine "Not-wendige" Veränderung nicht mehr viel Zeit bleibt.

 

Angesichts der vielen akuten und lebensbedrohlichen, ökonomischen, ökologischen und sozialen Brennpunkte, ist das kollektive Bewusstsein längst erwacht und lässt sich auch nicht mehr durch bloße Lippenbekenntnisse unserer Politiker, oder durch das neonglitzernde Evangelium eines kapitalistischen, rein Selbstnutz orientierten Weltwirtschaftssystems, vernebeln.

 

Nein, wir ahnen bereits, dass es so nicht weiter gehen kann und nicht weitergehen darf, wenn wir als Organismus "Menschheit" in Würde überleben wollen.

 

Dabei darf der einzelne Mensch nie Mittel zum Zweck eines anderen sein, schon gar nicht wenn es sich dabei um einen Selbstzweck (Profit und immerwährendes Wachstum) handelt, der von einem seelenlosen, parasitären und menschenverachtenden System vorgegeben wird. Dabei müsste es doch genau andersherum sein! Jedes System muss das Mittel sein, dass nur einem einzigen Zweck dienen darf: der natürlichen, gesunden körperlichen, mentalen und spirituellen Entfaltung jedes einzelnen Menschen sowie der elementaren Bedürfnisse seiner Umwelt (Natur), die die absolute Grundlage alles Lebens darstellt.

 

Dabei beobachte ich zur Zeit immer mehr Menschen, die diese Erkenntnis bereits verinnerlicht haben und in diesem Sinne "aufgewacht" sind. Sie sehen sich nach einer konstruktiven, sanften, liebevollen und nachhaltigen Veränderung. Manche setzen sich auch aktiv für diesen Wandel ein. Doch habe ich manchmal das Gefühl, dass es ihnen dabei an einer gemeinsamen, übergeordneten und verbindenden Mission (also einer Art Kompass) fehlt.

 

Manche wissen vielleicht auch nicht, wie sie es anstellen sollen. Ihnen fehlt ein Konzept, dass ihnen den Übergang von der alten, leistungsorientierten und materiell bestimmten Existenz, in eine neue, bewusstere, menschlichere, selbstbestimmtere und spirituelle Lebensweise, ermöglicht.

 

Dennoch haben sich viele bereits (zum Teil sehr erfolgreich) auf den Weg gemacht, doch dieser ist oft mit Hindernissen gespickt. Vor allem ist es ein einsamer Pfad, weil es an gesellschaftlichem Rückhalt, Zuspruch sowie einer übergeordneten Vision fehlt.

 

Auf diese Weise versuchen sich manche, in gewohnter Einzelkämpfermanier, alleine durchzuschlagen und ihr Ding zu machen (was selbstverständlich völlig i.O. ist), anstatt sich mit anderen zu verbinden und Potentiale zum Wohl aller gegenseitig zu nutzen. So wurschtelt und kocht jeder (vor allem die vielen NGO's) irgendwie am eigenen Süppchen herum und kommt alleine doch nur im mühsamen Schneckentempo voran.

 

Das ist zumindest mein subjektiver Eindruck.

 

Wenn du ähnlich empfindest, du eine tiefere, innere Resonanz dazu spürst und dich das Thema ähnlich bewegt wie mich, möchte ich dich ganz herzlich zum Workshop, am Sa., den 18 Mai 2019, um 10 Uhr, einladen, um uns gemeinsam darüber auszutauschen, ob und wie ein co-kreativer, gemeinschaftlicher Wandel möglich ist und wie er praktisch, zum Nutzen aller, umgesetzt werden kann.

 


Treffpunkt


Michelle Duchstein - Praxis für Komplementärmedizin

Reinsburgstr. 35A, 70178 Stuttgart



Kontaktiere mich bitte, falls du vorab Fragen hast. Übrigens, das Event kostet dich selbstverständlich nichts - außer Zeit ;o) 

 

Interesse, Offenheit, Motivation und Neugier, ist alles was du benötigst, um den größtmöglichen "Boost", aus unserem ersten Treffen, zu erhalten. Darüber hinaus brauchst du nichts mitzubringen (Essen und Trinken ausgenommen) - es sei denn, du möchtest, dass dich jemand begleitet. In diesem Fall seid ihr jetzt schon herzlich willkommen.

 

Achtung:

Die Teilnehmeranzahl ist limitiert (max 10). Zudem ist dieser Workshop nicht öffentlich, d.h. die Teilnehmer wurden alle von mir persönlich ausgewählt und eingeladen.