Alles ist Eins - Eins ist alles!



"Du" - "Ich“- die „Anderen“. Innen und außen. Alles nur Täuschung und Illusion!


In Wahrheit wird alles Sein durch die zahllosen Schwingungen von sich gegenseitig überlagernden Energiefeldern erzeugt, die durch ihren rhythmischen Tanz sowie durch ein im Hintergrund wirkendes Bewusstsein - welches ihr kosmisches Zusammenspiel meisterhaft orchestriert - jene Wirklichkeit hervorbringen, die wir als subjektive Realität wahrnehmen.

 

Wo also beginnst du und wo höre ich auf?

 

Bist du es, der diesen Satz gerade liest oder bin ich es, der diese Worte schreibt, damit du sie in diesem Moment lesen kannst?

 

Wo ist die Grenze zwischen meinem Innen und deinem Außen sowie dem Innen und Außen aller anderen?

 

Wie ist die tatsächliche Wirklichkeit beschaffen, die sich hinter dem Schleier der Dualität und der damit verbundenen Unterscheidung und Unterteilung, verbirgt?

 

Quantenphysikalisch ist jedes noch so kleine Teilchen im Universum für ewig mit allen anderen Teilchen verbunden und kann nicht losgelöst davon betrachtet werden. In diesem Sinne ist „Quantenverschränkung“ keine esoterische Erfindung, oder absurde Spinnerei, sondern eine längst bewiesene, wissenschaftliche Tatsache, die zudem nur eine logische Schlussfolgerung zulässt:

 

Eins ist alles - alles ist Eins!

 

Ungeachtet dieser Erkenntnis, gibt es in unserer „hochzivilisierten“ und „fortschrittlichen“ Zeit immer noch imaginäre und willkürlich gesetzte, politische Staatsgrenzen, obgleich es aus einer höheren Perspektive betrachtet, tatsächlich nur eine ungeteilte Welt, ohne nationale Schlagbäume und Mauern, gibt.

 

Staaten, Traditionen, kulturelle Vielfalt sowie die unterschiedlichen Religionen - so wichtig und bereichernd sie prinzipiell sein können - erzeugen in ihren destruktivsten Auswüchsen die gefährliche und pathologische Halluzination von Fremdheit, Andersartigkeit und Getrenntheit.

 

Auf diese Weise wird Angst vor Überfremdung, Durchmischung und sozialer Ungerechtigkeit sowie der daraus resultierende Hass und die damit verbundene, körperliche und geistige Ausgrenzung von Minderheiten und Schwächeren, geschürt. In ihrer letzten, zerstörerischen Konsequenz, mündet diese fatale Überzeugung stets in einer kriegerischen Gewaltspirale sowie in einer Abspaltung der Familie „Homo Sapiens“, obgleich die ethnologische Wiege und Heimat der Gattung Mensch, unbestritten dieselbe ist.

 

Jenseits aller scheinbar so offensichtlichen und heraufbeschworenen Unterschiede jedoch, verbirgt sich auf der grundlegendsten, existentiellsten und tiefsten Ebene der menschlichen Existenz, eben jene verbindende Einheit, die dir und mir, aber auch allen anderen, gemeinsam ist:

 

Du möchtest leben und fühlen? Das möchte ich auch.

 

Dabei hoffst du sehr wahrscheinlich, dein Leben mit Freude, Liebe, Glück, in Fülle, Würde und Gesundheit, möglichst ohne unnötiges und unzumutbares Leid, selbstbestimmt ausdrücken und erleben zu dürfen? Diese Hoffnung kommt mir sehr bekannt vor.

 

Und du musst mutig sein, denn irgendwann wirst du am Ende deiner irdischen Reise, deinem eigenen Tod ins Angesicht blicken müssen. Vielleicht tröstet es dich. Auch an mir wird dieser Kelch nicht vorüberziehen.

 

Ach ja, da wären noch deine alltäglichen Sorgen, Nöte und Befürchtungen. Ich kenne sie, obgleich sie nicht meine eigenen sind.

 

Kann es sein, dass du dich manchmal einsam, verletzlich, wertlos, verloren, leer und haltlos fühlst? Na dann, willkommen im Club.

 

Du weißt genau, wie es sich anfühlt zu lieben und diese Liebe zu verlieren? Mein Herz weint mit dir und freut sich zugleich, weil du dieses Wunder erleben durftest.

 

Du sehnst dich nach Freiheit, Bedeutung, Bestimmung sowie einem Sinn und Erfüllung? Du möchtest deine Ideen, Träume und Ziele verwirklichen? Du möchtest körperlich und geistig wachsen, gedeihen und dich zwanglos entfalten? Du möchtest dein eigenes Lied in der Melodie des Lebens spielen? Meine Seele dürstet ebenfalls danach und möchte mit dir fliegen.

 

Betrachte den einmaligen Sonnenuntergang, höre das Flüstern des Waldes, das Wispern der Blätter, das Rauschen des Wassers, in der Stille deines unmittelbaren, reinen und authentischen „So-Seins“- frei von limitierenden Bewertungen. Schmecke die zahllosen Nuancen des vibrierenden Lebens, das in diesem einzigartigen Augenblick, einer ungezähmten, wilden Symphonie gleich, durch all deine Sinne strömt und dir zuruft: „Koste und genieße mich!“, während dein Herz vor Glück erzittert, deine Seele sich ahnend weitet und vor Freude bebt. Kannst du dieses Wunder voll fühlen?

 

Glaubst du angesichts dessen immer noch allen Ernstes, wir wären verschieden, nur weil du einen anderen Namen, eine andere Nationalität, eine andere Hautfarbe sowie ein anderes Geschlecht hast und im Gegensatz zu mir möglicherweise regelmäßig in die Kirche gehst, ein teures Auto fährst, einen höheren Schulabschluss hast, deutlich mehr verdienst, ein angesagter Trendsetter und hipper Veganer bist und in einer der exklusivsten Villen, in der besten Gegend von East Hampton, lebst? All das macht dich, mich, oder jemand anderen, nicht besser und wertvoller oder schlechter, unvermögender und unwürdiger.

 

All diese oberflächlichen Unterschiede und fiktiven Etiketten, sind nur vergängliche Schatten - Schall und Rauch. Sie sind belanglose und substanzlose Hüllen, die nichts über deine wahre, authentische Natur, oder dein wahres Vermögen als Mensch, aussagen. Denn wie Deckmäntel, die man zum Schutz eines nahenden Unwetters anzieht, werden sie schnell wieder ablegt, sobald die Wolken sich auflösen und die Sonne wieder scheint. Sie sind fremdanerzogene Irritationen deines reinen Herzens sowie Eintrübungen deines klaren Geistes, die durch dein Umfeld erzeugt worden sind und dich krank machen, deine Seele betäuben und dein Herz vergiften. Deshalb fällt es dir vielleicht manchmal auch so schwer, die dahinterliegende, sehr einfache und grundlegende Wahrheit, zu erkennen.

 

Geliebtes, ich kenne dein wahres Herz, deine Seele samt deiner körperlichen und geistigen Bedürfnisse, Unzulänglichkeiten und Unvollkommenheiten, Abgründe und Ängste - ja, dich, weil ich mich selbst kenne. Glaube mir, es gibt in Wahrheit keinen Unterschied zwischen dir und mir. Wenn du mich einatmest, atme ich dich aus und umgekehrt.

 

Deshalb liebe ich dich.

 

Sei nicht mehr traurig, Geliebtes. Hab keine Angst. Du, ich und alles andere um uns herum, ist auf der tiefsten Ebene des Daseins bereits „ver - Ein - t“ und untrennbar miteinander verbunden.

 

Verschränkt für immer!

 

Wenn der letzte Vorhang fällt, das letzte Partylicht erloschen und der Becher bis zur bitteren Neige geleert ist, werden wir all diese trennenden Hüllen abstreifen und heimkehren. Nackt. Dort werden wir uns umarmen, feiern, gemeinsam tanzen und das sein, was wir schon immer waren und immer sein werden. Eins!



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Kommentare: 5
  • #1

    solaris8 (Freitag, 22 Juni 2018 13:12)

    mille grazie für diese wunderbare weise abhandlung⚘⚘..du schreibst mir aus der seele, weil ja doch alles eins ist...doch mein all eins sein kann ich nur bedingt fühlen...hast du nen tipp wie ich mich absolut mit allem verbunden fühlen kann...wissen allein ist noch nicht all eins sein.

  • #2

    Adrian (Freitag, 22 Juni 2018 15:49)

    Hallo liebe/r solaris8,

    ich danke dir von ganzem Herzen, dass du meine "Abhandlung" gesehen und gelesen hast ;o)
    Vielen Dank auch für deine Kontaktaufnahme.

    Leider ist das, was du ansprichst, ein weit verbreitetes Phänomen und du bist damit beileibe nicht allein. Damit meine ich grundsätzlich das Unvermögen etwas (in seiner ganzen Tiefe) zu fühlen, z.B. Dankbarkeit, Vergebung, Zufriedenheit, aber auch die von dir angesprochene Verbundenheit sowie das Eins-Sein.

    Von daher müssen wir wieder ins das Fühlen hineinkommen. Wir müssen es quasi neu erlernen, obgleich wir als Kinder überhaupt keine Schwierigkeiten damit hatten. Dennoch glaube ich, dass uns das Wissen darüber unterstützen kann, denn es erzeugt in uns eine mentale Resonanz, eine innere, gedankliche und verstandesmäßige Übereinstimmung (Commitment), mit dem was unsere Seele, bzw. unser inneres Wesen (also unser höheres Bewusstsein) sowieso schon weiß. Diese Kongruenz zwischen Verstand und unserem höheren Bewusstsein sowie unserer Intuition, macht die Sache leichter, wie ich finde.

    Nichtsdestotrotz ist es ein Lernprozess und wie wir wissen, kostet etwas neu zu Erlernendes Zeit und setzt eine gewisse Eigenmotivation und Beharrlichkeit voraus. Die Lernmittel, also die Methoden die es dazu gibt, sind unterschiedlich. Und das ist auch gut so, da jeder Mensch individuell ist. So kannst du die für dich geeignete Methode ausprobieren und finden. Bist du beispielsweise ein visueller Mensch, würde ich dir die Methode der Visualisierung in Kombination mit dem achtfachen Pfad, als Mittel meiner Wahl empfehlen.

    (Achtsamkeits) Meditation, Qigong, Tai-Chi, Yoga, aber auch kreative Tätigkeiten, die dir Freude bereiten, bei denen du die Zeit vergisst und in eine Art Flow kommst, können dir Momente des Eins-Seins bescheren.

    Diesbezüglich war Meditation etwas, dass mir echt geholfen hat, wieder ins Fühlen zu kommen. Es gab aber auch Ereignisse in meinem Leben, in denen ich die Einheit des Lebens um mich herum spüren konnte, oder Momente in denen ich total dankbar war und vor Glück weinen musste, etc. Diese Augenblicke sowie die damit verbundenen Erinnerungen, sind deine verborgenen Reichtümer und größten Schätze zugleich. Behandle sie wie ein liebevoller Gärtner. Hege und pflege sie entsprechend und wann immer du möchtest, kannst du in deinem Garten schwelgen, indem du deine Erinnerungen hervorholst und möglichst intensiv visualisierst. Je mehr deiner Sinne dabei aktiv sind und je intensiver und echter deine Vorstellung dabei ist, desto weniger kann dein Gehirn unterscheiden, ob es sich dabei um ein tatsächliches Erlebnis handelt, oder nur um eine Erinnerung. Je stärker und echter das Bild auf deinem inneren Holodeck ist, umso eher wird dein Gehirn daran glauben, dass das was du dir vorstellst real ist und in diesem Augenblick tatsächlich passiert. Mit dem Resultat, dass entsprechende biochemische Botenstoffe freigesetzt werden, die der emotionalen Qualität deiner Vorstellung entsprechen.

    Tja und wenn es gar keine dieser Methoden gäbe, dann würde ich dich dazu einladen, so oft wie nur möglich in die Natur zu gehen. In die Stille mit dir und deiner Umgebung. Irgendwo draußen, wo du nicht gestört wirst. Beobachte die Bäume, höre das Rauschen der Blätter, das sanfte Gluckern und Plätschern des Wassers und achte auf deine Atmung. Ein und aus. Lass deine Gedanken einfach fließen und versuche sie nicht aufzuhalten. Versuche dich an nichts zu klammern oder etwas zu erzwingen. Sei einfach da und lausche, höre, sehe, staune, fühle..... und irgendwann wirst du dich selbst dabei vergessen. Das ist der Moment, an dem du Eins wirst ;o)

    Wie gesagt, nichts davon ist einfach, aber der Versuch es zu erlernen und eine neue Gewohnheit, bzw. ein liebgewonnenes Ritual daraus zu machen, lohnt sich über alle maßen. Im Grunde genommen ist ves unbezahlbar, weil es dir in deinem Leben soviele schöne Momente und Vorteile schenken wird.

    Ich hoffe, dass du es einfach versuchst ;o)

    Viele liebe Grüße,
    Adrian

  • #3

    Astrid (Freitag, 22 Juni 2018 18:59)

    Lieber Adrian,

    der Zufall, den es nicht gibt, führte mich heute zu deinen Zeilen.
    Es berührt mich zu spüren wie die Liebe Federführer deiner Zeilen ist.

    Eins sein bedeutet dann auch nicht getrennt zu sein von den Pädophilen oder den sonst noch unmenschlichen Gräueltaten von denen mir schlecht wird, wenn ich von ihnen lese.
    Bedeutet auch, dass ich die 3 Zecken bin die ich heute nach meinen Walk an meinen Beinen entdeckt habe und von denen der Mensch im allgemeinen *nichts gutes* hält.

    Ich erfühle gerade meine allerweiteste Gottesferne und meine bald, dass mich das Gefühl erschlägt, aber nur bald... Da hinter liegt die große Sehnsucht und der (Seelen)Wunsch wieder heimzukehren ins *Hause des Vaters* in voller Unschuld und im Gewahrsein, dass ich nie wirklich weg war von der Seite Gottes - der/die/das in mir wohnt.

    Alles Liebe
    Astrid

  • #4

    Adrian (Sonntag, 24 Juni 2018 18:09)

    Hallo liebe Astrid,

    es rührt mich sehr, dass du das so gespürt hast, denn es beschreibt genau die Motivation, die hinter meiner Seite steht.

    Die Fragen die du stellst, sind sehr gute und wichtige Fragen. Erlaube mir dazu bitte den Argumentationsbogen ein wenig weiter aufzuspannen. Menschen mit Behinderungen, Menschen die eine gegensätzliche, möglicherweise radikale Meinung haben, die einfach anders sind wie wir, die aus einem anderen soziokulturellen Umfeld stammen, aber auch "gescheiterte Existenzen", Verbrecher und Psychopathen, etc., reflektieren nur die Schatten und Abgründe, die wir bei genauerem Hinsehen selbst in uns tragen. Wenn es nicht so wäre, würden uns diese Gegensätze gar nicht auffallen. Wir würden sie gar nicht wahrnehmen, denn sie wären in dem Fall normal. Zudem gibt es in uns Verhaltensmuster, Werte und Überzeugungen, die gar nicht von uns selbst stammen, weil wir sie im Laufe unserer Erziehung einfach von anderen übernommen haben. All das führt zusammengenommen dazu, dass wir andere Menschen unter bestimmten Umständen ablehnen, oder sie verurteilen. Doch niemand wird beispielsweise als Mörder oder Pädophiler geboren, zumindest konnte in seriösen Studien bisher noch keine genetische Disposition für diese krankhaften Neigungen festgestellt werden. Also werden diese Menschen im Laufe ihrer Entwicklung und aus irgendwelchen Gründen, aufgrund ihrer Äußerungen und Handlungen zu diesen pathologischen Auswüchsen, die wir wie Krebsgeschwüre in Gefängnisse einsperren, damit sie den Gesamtorganismus (aus dem sie ursprünglich hervorgegangen sind), nicht mehr schädigen können. In diesem Sinne, sind diese Menschen ein destruktiver Spiegel der Gesellschaft, aus der sie entsprungen sind.

    Ende Teil I. (da Beiträge auf 5000 Zeichen limitiert sind).


  • #5

    Adrian (Sonntag, 24 Juni 2018 18:09)

    Weiter mit Teil II:

    Auf energetischer Basis jedoch, gibt es keinen Unterschied zwischen einem Schwerverbrecher und mir. Wir beide sind aus dem selben Material gemacht. Uns durchströmt dieselbe rätselhafte Lebenskraft, die es unserem Organismus in jeder Sekunde erlaubt Trillionen von biochemischen Prozessen gleichzeitig auszuüben, ohne das wir nur einen Hauch davon erahnen. Uns verbinden die gleichen Hoffnungen und Sehnsüchte (ein Leben in Fülle, Glück, Zufriedenheit, Freude, Liebe und Geborgenheit), die gleiche Verletzlichkeit und Vergänglichkeit. Natürlich drücke ich meine Hoffnungen, Sehnsüchte und Bedürfnisse anders aus und versuche dabei konstruktive Spuren zu hinterlassen. Doch jeder von uns hat die Wahl, auf welche Weise er oder sie sein Potential und Vermögen nutzt - entweder zur "dunklen Seite der Macht" hin, oder entgegengesetzt.

    Neusten wissenschaftlichen Forschungen zufolge, sind alle Teilchen miteinander verschränkt (siehe bei Interesse "Teilchenverschränkung", beispielsweise in meiner Infothek). Von daher ist stark anzunehmen, dass die Gesamtsumme aller Materie und somit alle Lebewesen, auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind. So wie es diesbezüglich aussieht, entsteht alles was ist, aus einem übergeordneten Quantenfeld, welches rein energetischer Natur ist und mit dem alles verbunden ist. Es gibt in diesem Zusammenhang noch andere Forschungsrichtungen, die dieses Phänomen regelmäßig zu bestätigen scheinen (z.B. - um hier nur eines zu nennen - das "World-Consciousness-Project"). Es scheint also doch tatsächlich so zu sein, dass es ein kollektives Bewusstseinsfeld gibt, über das wir alle miteinander verbunden sind. Angesichts dieser, aber auch vielfältiger anderer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Einsichten, kann man gegenwärtig einfach nicht mehr davon ausgehen, dass wir alle getrennt und losgelöst voneinander existieren und das sich unsere Entscheidungen nicht auch direkt auf unser Umfeld auswirken. Ich persönlich bin also durchaus geneigt daran zu glauben (und manchmal kann ich es auch spüren), dass wir als Spezies "Mensch" den selben Ursprung teilen und als individuelles Einzelwesen nur ein Fraktal des ganzen Organismus repräsentieren.


    Zum Thema Zecken. Ich gebe es zu, jenseits aller Vorurteile und Überzeugungen, die mir von Kindheit an eingeprägt worden sind - ich mag sie nicht. Ungefähr genauso wenig, wie ich Fliegen und Mücken mag. Es ist jedoch noch gar nicht solange her, da habe ich eine Doku über Zugvögel gesehen. Auf ihrem beschwerlichen Rückflug nach Europa, müssen diese fantastischen Tierchen u.a. über schier unendliche, afrikanische Wüsten fliegen. Auf diesem Weg gibt es kein Trinkwasser, sieht man einmal von den mückenverseuchten Tümpeln mit ungenießbaren Brackwasser ab, die ab und zu die Wüstenränder säumen. Allerdings nehmen die Mückenschwärme das dreckige und verseuchte Wasser auf und reinigen es durch eine Art eingebautes Filtersystem. Nur dadurch, dass die Vögel sich an diesen Mücken gütlich tun, können sie ihren Flüssigkeitsvorrat für die weitere Reise wieder auffüllen. Ohne diese Mücken, wären sie zum Scheitern und zum Niedergang verurteilt. Schaut man sich die Natur also näher an, dann erfüllt alles - auch der winzigste und unbedeutendste Organismus - einen wunderbaren Zweck.

    Liebe Grüße,
    Adrian