Die universellen Gesetze



Im Zusammenhang mit dem sechsten Element "Verbundenheit" lohnt es sich einen näheren Blick auf die zweifellos sehr alten, sogenannten "universellen Gesetze", zu werfen.

 

Nicht zuletzt deshalb, weil diese Prinzipien sich mehr und mehr mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen decken (was für mich nicht minder erstaunlich ist, als die der Gesetze innewohnende Weisheit selbst, deren Strahlkraft, bis heute, nichts von ihrer einstigen Intensität eingebüßt hat).

 

Die Kenntnis der Gesetze versetzt uns in die Lage, diese Prinzipen bewusster in unseren Lebensalltag zu integrieren.

 

Dabei basieren die Gesetze scheinbar auf den sogenannten, antiken „Hermetischen Schriften“, welche ihren Namen durch ihren mutmaßlichen Verfasser, Hermes Trismegistos (bei den Ägyptern bekannt unter dem Namen "Der ganz Grosse" oder "Der Meister aller Meister", möglicherweise also einer der sagenumwobenen sieben Waisen"), erhalten haben sollen.

 

Je nachdem welche Quellen man Glauben schenkt, ist die Rede von meist sieben, in manchen Fällen sogar zehn oder zwölf Gesetzen. Ich habe der Vollständigkeit halber alle zwölf zusammengetragen und diese, in der Hoffnung, dass es zu einem besseren Verständnis beiträgt, mit einigen persönlichen Bemerkungen ergänzt.

 

Du kannst dir also entweder in Ruhe den ganzen Text durchlesen, oder du schaust dir (ergänzend dazu) einfach das folgenden Video an, indem die ursprünglichen 7 Gesetze, auf sehr kurzweilige und verständliche Art, präsentiert werden.



1. Das Gesetz der Schöpfung - Alles ist Bewusstsein


Alles ist Energie. Was als Materie sichtbar wird, ist in Wirklichkeit nur Schwingung (Information und Bewusstsein in verdichteter Form). Wo eine Form ist, muss demnach auch ein geistiger Inhalt sein.

 

Indem wir das, was wir wahrnehmen ("In-Form-ation"), auf unsere subjektive Weise bewerten, erzeugen wir eine entsprechende, nur für uns gültige Realität ("Trans-Form-ation"). 

 

Deine Wahrnehmung sowie die Art, wie du das Wahrgenomme bewertest, entscheidet also darüber, wie deine Realität beschaffen ist und wie sich diese Wirklichkeit für dich anfühlt.

 

Das Glas das vor dir steht, kann in diesem Sinne halbvoll, neutral oder halbleer sein.  

 

Wenn du deine Bewertungsmuster (Überzeugungen, Werte, Glaubensinhalte) änderst, so verändert sich auch deine Realität. Das Glas, das für dich zuvor noch halbleer war, könnte nun genauso gut halbvoll sein. In diesem Zusammenhang erschaffen deine Gedanken deine Realität.

 

Alles was heute ist - alles was du im jetzigen Moment erlebst - ist das Ergebnis deiner vorangegangenen Gedanken. Nicht die äußeren Umstände erzeugen die Realität, sondern die subjektive Bewertung der Umstände bestimmt, wie du deine Realität wahrnimmst.

 

Die Vergangenheit ist nicht mehr, sie exsistiert nur noch als Erinnerung in deinem Kopf. Diese Erinnerung kann immer nur in der Gegenwart "wiedererlebt" und erfahren werden. Ähnlich ist es mit Vorstellungen von der Zukunft. Die Zukunft selbst existiert noch nicht, weil sie noch ungeworden ist. Sie existiert nur als gegenwärtige Vorwegnahme in deinem Kopf - und zwar auch nur in dem Moment, indem du dich auf diese Vorstellung fokussierst und dich auf sie einlässt.

 

All das (ob vergangene Erinnerung oder Vorwegnahme der Zukunft) existiert nur im Jetzt deiner Vorstellung - jetzt, wo du daran denkst! Damit erschaffst du auch die damit verbundenen, energetischen und emotionalen Qualitäten. Wenn du an eine vergangene Erinnerung, oder an eine zukünftiges Ereignis denkst, das Zorn, Wut, Angst, Scham, Schuld, Enttäuschung, Reue, oder Trauer und Schmerz auslöst, dann brauchst du dich also nicht darüber zu wundern, dass du in diesem Augenblick genau diese energetische Qualität fühlst und dass dein Körper auch auf materieller Ebene damit beginnt, die damit korrespondierenden Botenstoffe und biochemischen Moleküle, in deinem Körper freizusetzen.

 

Schöpfung und Veränderung der physischen Realität, hat ihren Ursprung immer in der mentalen Wirklichkeit; in der Ebene deiner Gedanken, Überzeugungen, Glaubensinhalte und Wertvorstellungen. Du kannst im Rahmen deines individuellen Bewusstseins Schöpfung kreieren, indem du deine mentale Wirklichkeit deinen Wünschen und Absichten entsprechend, liebe- und absichtsvoll veränderst. Je besser dir das gelingt, desto mehr wirst du zum selbstbestimmten Schöpfer deiner Realität. Zugleich bist du aber auch ein Teil vom kollektiven Bewusstsein - der Quelle aller Gedanken.

 

So wie du einen großen Effekt auf das kollektive Bewusstsein ausüben kannst, indem du fähig bist mit deinen Gedanken die Welt zu revolutionieren, andere zu inspirieren oder anzuleiten, kann das kollektive Bewusstsein auch einen Effekt auf dich haben, indem du beispielsweise deine Überzeugungen, Werte und Glaubensinhalte (und somit die Art wie du Dinge bewertest), an einen vorherrschenden, soziokulturellen Mainstream anpasst und diesen annimmst.  

 

Zum größten Teil kannst du dein Leben jedoch selbst bestimmen, indem du die Macht hinter den schöpferischen Gedanken erkennst und richtig einsetzt. Hegst du nämlich destruktive Gedanken, wirst du auch eine dementsprechende Realität für dich erschaffen.

 

Wichtig dabei ist die Intensität deiner Gedanken. Je mehr du etwas willst und je mehr du etwas in die Tat umsetzt, umso wahrscheinlicher wirst du das erwünschte Resultat auch erreichen. Deine Gedanken werden zunächst zu deiner subjektiven Wirklichkeit. Im Anschluss daran manifestieren sich deine Gedanken und Handlungen in der materiellen Welt und erzeugen entsprechende Reaktionen. Je mehr und je stärker du an etwas denkst und daran glaubst, desto besser und eher kann diese Vortsellung die damit korrespondierenden Reaktionen auf der geistigen und materiellenen Ebene anziehen.

 


2. Das Gesetz der Entsprechung


Wie oben, so unten. Wie im Kleinen so im Großen. Wie innen, so außen. Wie im Materiellen so im Immateriellen. Hat man die Gesetzmäßigkeiten auf einer Ebene erkannt, kann man sie auf andere Ebenen übertragen.

 

Versuchen wir doch einmal dieses Prinzip beispielhaft auf unseren Alltag anzuwenden:

 

Wenn du im Stress bist, oder dir eine Situation angst bereitet, dann wird sich die mentale und  emotionale Qualität (geistig, also immateriell) deiner Empfindungen, aufgrund der damit korrespondierenden bio- und elektrochemischen Signalübertragung, schon bald auf deiner körperlichen Ebene übertragen und materialisieren.

 

Im umgekehrten Fall gilt dies natürlich ebenso. Körperliches Unwohlsein und Schmerzen (materielle Ebene), haben direkten Einfluss auf deine emotionale und gedankliche (geistige Ebene) Wahrnehmung. Wie im Materiellen so auch im Geistigen, wie innen, so außen. 

 

Dabei werden alle Eindrücke, denen du Beachtung und Aufmerksamkeit schenkst, intensiviert, während all das, was du nicht beachtest, bald schon verblasst und aus deinem Fokus verschwindet.

 

Wenn du dich also auf Dinge konzentrierst, die dich innerlich glücklich, ausgeglichen und zufrieden machen, so wird sich dass, was du im Außen wahrnimmst, ebenso anfühlen. Das was sich in deinem Inneren abspielt, wird im Außen (durch deine Äußerungen und Handlungen) reflektiert und wieder auf dich zurückgespiegelt.

 

Deshalb ist es in diesem Zusammenhang auch so wichtig, dass du in deinem Leben innere Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Selbstliebe kultivierst, denn das was du in dir trägst, wird unweigerlich eine entsprechende Reaktion in deinem Umfeld (Außen) auslösen.

 

Gemäß des Resonanzgesetzes wirst du im Außen zudem immer das anziehen, was mit deiner emotionalen und mentalen Qualität, in Übereinstimmung steht und damit energetisch korrespondiert. 


3. Das Gesetz der Polarität


Jedes Ding hat zwei Seiten, das Gegenteil schwingt immer mit. Wenn du einen Pol ausschließt oder verdrängst, ziehst du automatisch das Ausgeschlossene/Unerwünschte an.

 

Alles besitzt Pole. Alles besitzt (innerhalb der Dualität) ein Paar von Gegensätzen. Diese scheinbaren Gegensätze entspringen aber in Wahrheit aus der dahinterstehenden Einheit aller Gegensätze. Gleich und Ungleich sind Eins. Alle Dinge die wir in unserer Realität wahrnehmen können, haben männliche und weiblich Eigenschaften und sind zugleich in sich "ver-ein-t".

 

Erinnern wir uns doch in diesem Zusammenhang an das Energiefeld des Elektrons. Auf der Quantenebene war dieses Feld eine immaterielle Wolke aus Energie. Erst als die Welle durch den Versuchsaufbau bewusst aufgelöst und das Teilchen dadurch sichtbar wurde, ist daraus ein materiell erfahrbares Objekt entstanden. Es hat sich quasi in unsere Dualität (durch Bewerten und Messen) hineinmaterialisiert.

 

Folgen wir nun der Aussage des Gesetzes, so sind beide Erscheinungen auf das Vorhandensein einer dahinter verborgenen Einheit zurückzuführen. Wenn wir die Einheit, die dem scheinbaren Welle-Teilchen Dualismus zugrunde liegt, extrahieren, so erhalten wir eine reine, noch ungeformte Energie im ungewordenen Quantenraum, die sich einmal als Feld und das andermal als Teilchen manifestiert - je nachdem ob man sie bewertet (misst), oder nicht.

 

Des Weiteren besagt das Gesetz der Polarität, dass innerhalb der Dualität immer Zweiheiten existieren. Beide bedingen sich gegenseitig, damit sie jeweils im Gegensatz zu ihrem gegenteiligen Pol erfahren werden können:

 

Licht kann nur im Kontext der Dunkelheit erfahren werden und umgekehrt. Warm kann nur im Kontext von Kalt erfahren werden, und umgekehrt. „Gut“ kann nur im Kontext von „Schlecht“ erfahren werden. Liebe nur im Kontext von Gleichgültigkeit und Ignoranz, etc.

 

Diese Art der "Geschlechtlichkeit", versinnbildlicht die Dualität hinter allen Erscheinungen und gibt uns gleichzeitig die Möglichkeit, in der Verbindung und Verschmelzung beider Pole - also in der Synthese von These (gut) und Antithese (schlecht), die darin enthaltene Einheit zu erfahren und darin zu bleiben.

 

Alle wahrnehmbaren Gegensätze und Pole bedingen das Fällen von Urteilen, das "In-Bezug-Setzen" von einer Seite zu einer anderen, damit sie durch die damit verbundene Erfahrung, sinnlich kennengelernt und erlebt werden können.

 

Außerhalb der Erfahrungswelt der Dualität existiert nur der klare Geist, das reine "Bewusst-Sein", das zeitlose "Ich bin". Auf dieser Ebene können Polaritäten nicht mehr erfahren werden, da sie nur noch als Einheit und Ganzheit existieren.

 

Wenn wir uns des Prinzips der Gegensätze bewusst sind, erkennen wir, dass wir, solange wir uns innerhalb der Welt der Dualität befinden, immer Polaritäten erzeugen, denn der eine Pol kann ohne den anderen Pol nicht existieren.

 

Das Gesetzt der Polarität ist somit eine Einladung zum Nichtbewerten und Nichtbeurteilen der äußeren Erscheinungen, da nur so die dahinterstehende Ganzheit aller Erscheinungen erkannt werden kann - und diese Einheit fühlt sich verdammt gut an.

 


4. Das Gesetz der Resonanz und Kohärenz


Übereinstimmendes findet immer zusammen, auch wenn die Gemeinsamkeiten unbewusst sind.

 

Wenn du auf etwas reagierst, so bedeutet das, dass es in irgendeiner Form ein Thema für dich ist. Du kannst also nur das wahrnehmen, was in dir selber angelegt ist und ein entsprechendes Echo auslöst. Das Außen (also alle äußeren Erscheinungen) ist somit nur der Spiegel sowie die Reflektion deiner Innenwelt und umgekehrt.

 

Aus diesem Grund ziehen wir immer die Dinge und Menschen an, die in Übereinstimmung und Resonanz (Kohärenz) zu unserer inneren, emotionalen und mentalen, sowie der damit verbundenen energetischen Qualität, sind.

 

Wenn du dich also ständig als Opfer siehst und du zudem daran glaubst, dass du nicht gut genug für diese Welt bist, dann brauchst du dich nicht darüber zu wundern, dass du stets Menschen und Umstände anziehen wirst, die dich in perfekter Resonanz dazu, in deiner selbstgewählten Rolle sowie deinem Glauben, bestätigen und spiegeln werden.

 

Sei also achtsam und gehe verantwortungsvoll mit dem um, was du nach außen aussendest, denn so wie es in den Wald schallt, so kehrt es auch wieder zurück. 

 

Auch in Bezug auf dieses Gesetz gilt: Es ist wichtig, dass du in deinem Leben innere Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Selbstliebe kultivierst, denn das was du in dir trägst, wird unweigerlich eine entsprechende Resonanz in deinem Umfeld (Außen) auslösen. 


5. Das Gesetz von Ursache und Wirkung


Wir ernten, was wir säen, meist nicht sofort, sondern oft sogar zeitversetzt. Nichts geschieht ohne Grund. Es gibt keine Zufälle. Was sich scheinbar zufällig ereignet, ist ganz speziell für uns bestimmt, denn es fällt uns zu.

 

Das Prinzip von Ursache und Wirkung (Karma) hat dabei nichts mit der Idee von Schuld und Bestrafung zu tun, sondern es ist in Wahrheit vollkommen neutral zu verstehen.

 

Da alle Schöpfung aus dem Geist entspringt, ist der Geist die erste Ursache. In unserer physischen Realität sind dies unser Glaubensätze, Werte und Überzeugungen. Also das, was wir als wahr erachten. Meist erdenken wir etwas (intuitive Erfahrungen sind eine Ausnahme), dann fühlen wir es und danach nehmen wir es in unserem physischen Erfahrungsfeld wahr.

 

In deiner (noch) begrenzten Erfahrung nimmst du zunächst allerdings nur einen kleinen Teil der Aspekte deiner emotionalen und mentalen Schöpfung wahr, die du selbst erschaffen und in Gang gesetzt hast. Alle übrigen Aspekte deiner Schöpfung - das heißt sämtliche Konsequenzen, die sich aus dieser Schöpfung ergeben - gelangen irgendwann ebenfalls zu dir zurück, da du sie ja durch dein Denken und Handeln selbst in Gang gesetzt hast. 

 

Da du dich in der materiellen Welt, durch die Illusion von Raum und Zeit, von deinen mentalen und emotionalen Schöpfungen weitestgehend getrennt erlebst, wunderst du dich dann, wenn dir zu irgendeinem späteren Zeitpunkt noch Aspekte der von dir geschaffenen Schöpfungen zufallen, deren Ursachen du bereits längst vergessen hast. In einem solchen Fall fehlt dir einfach der kausale Zusammenhang zwischen der initialen Aktion (Ursache) und der zeitlich verzögert eintreffenden Reaktion (Wirkung).  

 

Du kannst der Konsequenz deiner Schöpfungen allerdings nicht entfliehen. Du kannst sie jedoch über deine aktive Bewusstseinsarbeit integrieren - und so die vollständige Entfaltung der Erfahrung in einem für dich positiven Sinne verändern. Dies kann dann als Akt der Gnade und Vergebung erfahren werden.

 


6. Das Gesetz der Wandlung


Nichts kann so bleiben, wie es ist. Alles durchläuft bestimmte Zyklen und Entwicklungsstufen und folgt einem unsichtbaren Lebensplan (Tao). Nichts ist somit sicherer als Veränderung.

 

Die Buddhisten sagen dazu, dass man nie zweimal in denselben Fluss steigen kann.

 

Um bei diesem Gleichnis zu bleiben, sollten wir die Veränderung, da sie sowieso unausweichlich ist, als einen unserer besten Freunde begrüßen und mit Freude und Mut in den Fluss der Wandlung springen, damit er uns an seinem Ende zum Ursprung unseres Seins tragen kann.

 

Der Versuch, gegen die Strömung zu schwimmen (insbesondere gegen das, was wir sowieso nicht ändern können), wird uns bald ermüden, deshalb sollten wir uns ohne Angst, mutig und voller Vertrauen einfach von diesem Strom treiben lassen und uns auf das Neue und die damit verbundene Veränderung einlassen. Nur so werden wir auf eine natürliche und belebende Weise zu der Quelle unserer Kraft und somit zu unserem eigenen Ursprung gelangen.

 

So wie ein Keimling oder ein Embryo, von einer inherenten, intelligenten und unsichtbaren Kraft angetrieben wird, um sich Schritt für Schritt zu dem Geschöpf zu entwickeln, das es seinem Wesen nach bereits in dieser frühen Phase seiner Entwicklung ist, können wir ebenfalls darauf vertrauen, dass uns derselbe Strom der Veränderung auf natürliche Weise dazu hilft, uns zu dem Menschen weiterzuentwickeln, der wir von Beginn zu werden bestimmt sind.

 


7. Das Gesetz der Verbundenheit


Dieses Gesetz beschreibt die grundsätzliche Essenz des Universums: Alles ist mit Allem verbunden. Alles ist Eins (siehe auch "Quantenverschränkung").

 

Die schöpferische Kraft des Universums ist reiner Geist, reine Idee, aus der alle Schöpfung entspringt. Es ist reines Bewusstsein, welches aus dem Feld unendlicher Möglichkeiten, dem Feld des reinen Potenzials, die sichtbare Realität erzeugt.

 

Jede Schöpfung, die jemals erdacht wurde, aber auch die, die noch nicht erdacht worden ist, existiert zunächst als Idee, als noch ungewordene Möglichkeit im Bewusstseinsfeld des reinen Quantenpotenzials.

 

Aus der Sichtweise der modernen Quantenphysik ist dies nichts anderes, als die Gesamtenergie, die durch die Summe aller miteinander verschränkten Energiefelder im Quantenraum repräsentiert wird, und aus der heraus jede Schöpfung, durch einen Akt der bewussten Fokussierung/Aufmerksamkeit (Wahrnehmung und Bewertung - also durch einen inneren Messvorgang), in die Realität und somit in die Erfahrung des Einzelnen gebracht und in diesem Sinne, sichtbar gemacht wird.

 


8. Das Gesetz des Ausgleichs


Wenn wir einen Raum leer lassen, ziehen wir Neues an. Wenn wir einen Raum überfrachten, müssen wir mit Verlusten rechnen. Dort wo zuvor noch Fülle war, überwiegt bald der Mangel. Das Pendel des Ausgleichs schlägt immer in beide Richtungen aus. Dort wo sich eine Tür schließt, öffnet sich irgendwo eine Neue.

 

Alles strebt nach Ausgleich.

 

Die Vorstellungen, Gedanken und Handlungen, die wir aussenden, kehren irgendwann, wie ein Bumerang, zu uns zurück. 

 


9. Das Gesetz der Ordnung


Auch im Chaos und im Zerfall wirken Ordnungsprinzipien. Jeder Organismus hat enorme Kräfte für die Selbstheilung und Transformation.

 

Die Natur wird immer versuchen, die ihr innewohnende Ordnung (Homöostase) wieder herzustellen. Unser Leben verläuft nach einem Plan, der uns unbewusst bekannt ist. 


10. Das Gesetz der Liebe und des Lernens


Alles was uns widerfährt, geschieht aus Liebe. Kein Wesen ist absichtlich böse. Alles was passiert dient unserem Wachstum.

 

Du begegnest nicht den angenehmsten Menschen, sondern jenen, die dir am effektivsten weiter helfen und dich zu dem Menschen machen, der du werden sollst - insbesondere dann, wenn du die damit verbundene Erfahrung entsprechend erkennst und annehmen kannst.

 

Niemand erlebt etwas, dass ihn komplett überfordert. Wir erhalten nur angemessene Aufgaben und Lektionen.

 

Wahre Liebe ist bedingungslos, unabhängig und lässt frei.

 


11. Das Gesetz des Glücks


Der richtige Weg ist dort, wo es sich für dich (trotz eventueller Hindernisse) am leichtesten, erfolgreichsten und schönsten anfühlt. Da wo du dich wohlfühlst, da ist auch dein Weg. Höre auf deine Gefühle und sie werden dir diesen Weg weisen.

 

Wenn du für dein eigenes Glück sorgst, ziehst du Glück an und bringst es auch anderen. Wenn du nicht glücklich bist, ziehst du weiteres Unglück an und beeinflusst damit u.U. auch andere Menschen. In diesem Fall solltest du dein Leben verändern. Wenn nicht jetzt, wann dann?

 

Niemand sonst als du allein, trägt die Verantwortung dafür.

 


12. Das Gesetz der Ganzheit


Dualität (die Trennung von der Einheit) ist das, was wir über unsere Sinne wahrnehmen und wie wir das, was wir wahrnehmen, beurteilen. Einheit und Ganzheit ist das, was wir wahrnehmen, wenn sich das bewertende Denken in der Stille unseres liebenden Seins auflöst.

 

Solange wir uns als abgetrennten Teil des Ganzen sehen und negative Erlebnisse ausklammern, können wir nicht wachsen. Einseitiges positives Denken ist genauso wenig eine Lösung wie autistische Fröhlichkeit.

 

Demnach ist auch die Tier- und Pflanzenwelt sowie das Universum in dem wir leben, ein Teil unseres Daseins.

 

Wir werden zu dem, was wir denken, was wir essen, was wir lesen, mit wem wir reden, wie wir wohnen und womit wir uns umgeben.